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Sonntag, 28. Juni 2009

Darker Than Black

So, hab mir ein bisschen Zeit gelassen seit dem letzten Artikel. Dann aber mal los:

Darker than Black ist ein auf Manga basierendes Anime und(soweit ich weiß) noch nicht in Deutschland rausgekommen.
Die Story ist interessant: Die geschichte spielt nach einem 3. Weltkrieg, welcher die Welt stark prägte: Durch einen unbekannten Grund entstand das Hells Gate, ein Areal, in dem Überleben nicht möglich ist. Es ist inmitten von Tokyo und fester Bestandteil des Lebens der Menschen. Was allerdings ein Großteil der Menschen nicht weiß, ist, das durch das Hellsgate sogenannte "Contractor" entstanden, normale Menschen erhielten gewisse Superkräfte. Daraufhin übernahmen die verschiedenen Regierungen und Geheimdienste diese Contractor in Dienst oder Sperrten sie ein, um mit ihnen Experimente zu machen.

Die Haupthandlung dreht sich um Hei, einen Chineesen, der in Tokyo lebt. Er ist ein Contractor, welcher in einer geheimen Gruppe lebt, welche Auftragsmorde oder ähnliche Aufgaben ausführt. Die Motive der Gruppe sind weitesgehend unbekannt, das Einzige was schnell klar wird, ist, dass Hei seine Schwester sucht, welche seit der Vernichtung von Südamerika verschollen ist.

Ich finds gut, vor allem weil es diesen Charme hat, der mir schon bei Cowboy Bebop gefallen hat. Die Zeichnungen sind gut, der Soundtrack mittelmäßig (außer das Opening, das finde ich sehr gut).


mfg
Jonathan Strange

Samstag, 13. Juni 2009

Von Orange zu Grün



Wie bestimmt keiner von euch mitbekommen hat, ist heute ein wichtiger Tag!
Warum? Ganz einfach: Nikolaj(auch bekannt als "DJ Nike") führt heute seine Prüfung vom 7. zum 6. Kyu durch. Für alle, die sich nicht "Sensei Karate" nennen: das Aufsteigen vom 7. zum 6. Kyu bedeutet, das DJ Nike dann einen grünen anstatt einem orangen Gürtel tragen würde.

Die Prüfung ist allerdings nich gerade einfach. Ich bin mir nich ganz sichher, wie die Kata heißt, die er können muss, aber einfach sieht sie nich gerade aus. Also wünscht ihm viel Erfolg und in Zukunft einen Grund mehr mich einen "Gaijin" zu nennen^^.

mfg
Jonathan Strange

Dienstag, 9. Juni 2009

Bleach

Und noch ein schöner neuer(zu mindest in Deutschland) Anime, den ich mit großem Vergnügen verfolge.

In "Bleach" geht es, kurz gefasst wieder mal um Shinigami (für alle die nicht Death Note kennen: Shinigami sind Todesgötter in Japan). Jedoch sehen sie nicht so grässlich aus wie in Death Note, sondern wie normale Menschen. Shinigamis sind unsterblich (außer sie sterben im Kampf). Sie altern nicht und sind für normale Menschen unsichtbar. Ein Paradebeispiel für einen Shinigami wäre das Mädchen Rukia auf dem oberen Bild. Shinigamis haben genau zwei Aufgaben:
1. Die Geister von toten Menschen in die so genannte "Soul Society" zu bringen und
2. Hollows, die Geister von bösen Menschen (die sich in riesige Monster verwandeln, wär ja auch langweilig sonst) zu bekämpfen.

Klingt alles erstmal schön und gut, aber auch ziemlich lahm. Wär es auch. Doch nun zum spannenden Teil: ein Junge namens Ichigo, der schon von klein auf Geister sehen konnte wird Opfer eines Hollowangriffs. Die ihm zugeteilte Shinigami Rukia wirft sich für ihn in den Angriff des Hollows und erleidet dabei schwere Verletzungen, weshalb sie nicht weiterkämpfen kann. Die einzige Möglichkeit den Hollow zu besiegen besteht darin, Ichigo in einen Shinigami zu verwandeln, was auch umgehend ausgeführt wird. Und schon klingt das ganze wieder ein bisschen spannender.

Das Beste an Bleach ist jedoch, das es, wie jeder gute Anime, eine Atmosphäre hat, die sich durch die gesamte Serie zieht. Und genau die fimde ich an der Serie so genial. Möchte sie jetzt nicht beschreiben, würde zu lange dauern, aber wie immer kann ich euch nur einen Rat geben: Schaut mal rein. Vieleicht gefällt die Serie euch genauso wie mir.

Technisch gesehen ist Bleach schon in der Oberklasse, was die Zeichnungen angeht(wobei Death Note trotzdem immer noch den Record hält). Der Soundtrack ist auch bemerkenswert.

Wer einmal das Opening der Serie sehen will (ich mag es besonders, weil ich eh japanischen Rap mag)


mfg
Jonathan Strange

Sonntag, 31. Mai 2009

Serial Experiments Lain



Also, ich hab ja schon einiges gesehen, aber eine so skurile Serie ist mir noch nie untergekommen. Ich kann sie auch beim besten Willen nicht in irgendein Genre einordnen. Sie ist einfach zu merkwürdig.

Die Story lässt sich ja noch einigermaßen gut erklären:
Sie spielt in nicht alzu ferner Zukunft(wobei hier die Zukunft gemeint ist, die man sich 1998 vorgestellt hat, also riesen Computerbildschirme und so weiter).
Es geht um ein kleines Mädchen Namens Lain, welche eine ziemliche Außenseiterin in ihrer Klasse ist.

Und nun gehts los: Am Anfang der Serie bringt sich ein anderes Mädchen um, welches in der darauffolgenden Woche Mails an die Klassenkameraden verschickt.(???? -Hä?-)
Auch Lain erhält eine und chattet daraufhin mit dem Mädchen. Das Mädchen erzählt ihr, das nur ihr fleischlicher Körper weg ist und dass sie im Wired, dem zukünftigen Internet, weiterlebt. Außerdem meint sie, dass im Weird Gottt wäre und dass Lain ihr so schnell wie möglich folgen solle.

Das klingt jetzt nach nem billigen japanischen Geisterfilm, ist es aber nicht.
Denn, und dass macht mir das einordnen so schwer, die Serie ist nicht gruselig und will das auch gar nicht sein. Es entsteht nur ein kleines aber tiefes Gefühl von desorientierung und unbehagen(auf jeden Fall bei mir).

Damit ist es anders als normale Psycho Horrorfilme oder sowas. Man hat nicht das Gefühl in Gefahr zu sein. Man begreift einfach nur nicht, was da gerade passiert.

Auch technisch ist Serial Experiments Lain umstritten. Während die Zeichnungen simpel und die Toneffekte miserabel sind, sind die deutschen Stimmen wie immer fabelhaft. Das beste(technisch gesehen) ist die Kamera(womit ich auch die Farbgebung meine). In dieser Hinsicht ist den Machern wirklich ein Meisterwerk gelungen.

Ich kann euch wie immer nur raten: Schaut mal in die Serie rein, wenigstens die erste Folge(mehr hab ich bisher auch nicht gesehen).

Wer nicht weiß wo, schickt mir ne Mail.

mfg
Jonathan Strange

Samstag, 30. Mai 2009

Iaido

Eigentlich wollte ich schon seit einiger Zeit wieder mit Kamofsport anfangen, aber ich hatte einfach nich die Zeit dazu. Hab ich, um ehrlich zu sein, immer noch nich, aber ich muss dann halt wo anders Abstriche machen... .

Nun ja, wie dem auch sei, ich hab mich also umgehört, was es so für Kampfsportangebote in Forst und Umgebung gibt und siehe da: ich fand einen interessanten Sport Namens "Iaido".

Für alle, die sich jetzt nichts darunter vorstellen können:

Iaido heißt übersetzt "Weg des Schwertziehens", klingt komisch, hat aber einen Grund:
Im Iaido wird, im Gegensatz zum Kendo, der eigentliche Zweikampf vernachlässigt. Das Training dreht sich eher um so genannte "Katas"(Abfolgen von vorgesehenen Bewegungen, so als ob man gegen unsichtbare Feinde kämpft, Katas gibts in vielen Kampfsportarten, beispielsweise Karate). Es geht also in der Regel um sauberes und präzises ausführen dieser Katas.

Nun ja, ich hab denen auf jeden Fall ne Mail geschickt, ob ich zum Training kommen darf(auf der Website stand nur "Erwachsene" bei den Trainingszeiten) und wie teuer das Zeug ist. Gestern hab ich dann auch die Mail gekriegt und nun freu ich mich bis Donnerstag drauf.

Ob ich das dann tatsächlich mache ist jedoch noch nich sicher, da es in Cottbus stattfindet und ich mir nich sicher bin ob ich da wöchentlich hinkomme. Außerdem weiß ich ja noch gar nich, ob mir der Sport gefällt.

Nunja, immerhin der Versuch das auf der nächsten Paddeltour nicht wieder so ein Bild von Constantin und mir auftaucht(das nagt immer noch an mir...).

mfg
Jonathan Strange

Freitag, 15. Mai 2009

Love Hina

Wie ihr wisst (und ich mit verwundern bemerke)
mutiere ich immer mehr zum Anime-Fan. So befasse ich mich in letzter Zeit mit dem Animé "Love Hina".(Ja Jonas, ich weiß genau das Wort was dir jetzt durch den Kopf geht: Es hat 4 Buchstaben und fängt mit "N" an, aber alles prallt einfach von mir ab,Boing-Flip, Boing-Flip... es ist mir nicht peinlich(ok, vieleich ein bisschen, abe nicht sehr))

Meine Gedanken, als ich den Titel der Serie auf der Suche nach neuen Anime das erste Mal sah waren so etwas wie: "Oh Scheiße, die nehm ich garantiert nich"

Ich rechnete mit so etwas wie einer Twilight Comicverfilmung, die lustig sein will, es aber nicht ist.
Nach und nach hörte ich aber immer wieder von der Serie, die auffallend positiv erwähnt wurde.

"Was solls?"dachte ich mir und schaute mir die erste Folgen an. Wider erwarten war "Love Hina" wirklich lustig. Allein schon die Hauptfigur überraschte mich, da sie ein totaler Looser ist.
"Love Hina" ist weder kitschig noch nimmt sich die Serie zu Ernst. Eher gleicht sie einem Tagebuch. Die Ironie der Serie zeigt sich schon im Titel: Hina ist nämlich keines der Mädchen im Vordergrund, sondern die alte Oma der Hauptfigur.(Hahaha ein Brenner... ha... ha)

Ich werde die Serie auf jeden Fall zu Ende gucken, da sie mir wirklich gut gefällt, allerdings müsst ihr beachten, das dieses Urteil vom einem Animefreak wie mir geschrieben wurde und ich glaube nicht, das alzu viele Menschen meinen Geschmack teilen

mfg
Jonathan Strange