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Samstag, 18. Oktober 2014

Hemlock Grove

Nach langem mal wieder ein Eintrag!
Juhuu!

Diesmal über eine Serie!

Ganz ehrlich, eigentlich dachte ich, dass Hemlock Grove ziemlich mieserabel werden würde.
Ich meine, hey, eine Kleinstadt, in der es Vampire gibt... und Werwölfe... das gab es in den letzten Jahren einfach oft genug - dachte ich und wurde eines besseren belehrt!
Hemlock Grove ist relativ neu (2013) und die Schauspieler, die mitspielen, sind zumindest mir (bis auf Famke Janssen) bisher komplett unbekannt gewesen.
Ohne jetzt zu viel von der Story vorwegnehmen zu wollen, es geht, mal wieder, um High-School-Schüler, die in Wirklichkeit Vampire bzw. Werwölfe sind und die (mal wieder) eine Reihe von Mordfällen aufklären wollen, die sich in der Gegend ereignen.
Im Gegensatz zu anderen Serien dieses Genres besitzt Hemlock Grove jedoch wesentlich mehr Anspruch, sowohl was die Story, als auch die Charaktere betrifft. Es gibt keine eindeutigen Helden, keine richtigen Antagonisten, jeder ist irgendwie zwielichtig, jeder hat irgendwo seine Gründe dafür.
Was ich der Serie echt hoch anrechne, ist, dass sie von Anfang an sehr viel im Unklaren lässt und wirklich erst am Schluss alle (oder eher die meisten) Fäden zusammenlaufen. Das Hauptaugenmerk liegt hier eindeutig auf den Dialogen und nicht auf Actionszenen oder tollen Effekten.
Auch mit den Werwolf-Vampir-Elementen wird sehr sparsam umgegangen.
Das beste an der Serie sind tatsächlich die Chraraktere. Klar, hier wird sich auch bei bereits vorherrschenden Klischees bedient, trotzdem schafft es die Serie, eine völlig neue Geschichte zu erzählen, die nicht nur unglaublich spannend und hin und wieder echt gruselig ist, sondern bei der ich mal wieder echt Angst um die Chraraktere hatte.
Alles in allem ist Hemlock Grove eine der besten Serien, die in den letzten paar Jahren auf dem Genre veröffentlicht wurde (von wegen Teen Wolf, Willi, das kommt garantiert nicht da ran... auch wenn ich's noch nicht geguckt habe :D), auch wenn mir American Horror Story noch ein bisschen besser gefallen hat.



Habt ein schönes Halloween. :-)!

Dienstag, 9. Juni 2009

Bleach

Und noch ein schöner neuer(zu mindest in Deutschland) Anime, den ich mit großem Vergnügen verfolge.

In "Bleach" geht es, kurz gefasst wieder mal um Shinigami (für alle die nicht Death Note kennen: Shinigami sind Todesgötter in Japan). Jedoch sehen sie nicht so grässlich aus wie in Death Note, sondern wie normale Menschen. Shinigamis sind unsterblich (außer sie sterben im Kampf). Sie altern nicht und sind für normale Menschen unsichtbar. Ein Paradebeispiel für einen Shinigami wäre das Mädchen Rukia auf dem oberen Bild. Shinigamis haben genau zwei Aufgaben:
1. Die Geister von toten Menschen in die so genannte "Soul Society" zu bringen und
2. Hollows, die Geister von bösen Menschen (die sich in riesige Monster verwandeln, wär ja auch langweilig sonst) zu bekämpfen.

Klingt alles erstmal schön und gut, aber auch ziemlich lahm. Wär es auch. Doch nun zum spannenden Teil: ein Junge namens Ichigo, der schon von klein auf Geister sehen konnte wird Opfer eines Hollowangriffs. Die ihm zugeteilte Shinigami Rukia wirft sich für ihn in den Angriff des Hollows und erleidet dabei schwere Verletzungen, weshalb sie nicht weiterkämpfen kann. Die einzige Möglichkeit den Hollow zu besiegen besteht darin, Ichigo in einen Shinigami zu verwandeln, was auch umgehend ausgeführt wird. Und schon klingt das ganze wieder ein bisschen spannender.

Das Beste an Bleach ist jedoch, das es, wie jeder gute Anime, eine Atmosphäre hat, die sich durch die gesamte Serie zieht. Und genau die fimde ich an der Serie so genial. Möchte sie jetzt nicht beschreiben, würde zu lange dauern, aber wie immer kann ich euch nur einen Rat geben: Schaut mal rein. Vieleicht gefällt die Serie euch genauso wie mir.

Technisch gesehen ist Bleach schon in der Oberklasse, was die Zeichnungen angeht(wobei Death Note trotzdem immer noch den Record hält). Der Soundtrack ist auch bemerkenswert.

Wer einmal das Opening der Serie sehen will (ich mag es besonders, weil ich eh japanischen Rap mag)


mfg
Jonathan Strange

Freitag, 15. Mai 2009

Love Hina

Wie ihr wisst (und ich mit verwundern bemerke)
mutiere ich immer mehr zum Anime-Fan. So befasse ich mich in letzter Zeit mit dem Animé "Love Hina".(Ja Jonas, ich weiß genau das Wort was dir jetzt durch den Kopf geht: Es hat 4 Buchstaben und fängt mit "N" an, aber alles prallt einfach von mir ab,Boing-Flip, Boing-Flip... es ist mir nicht peinlich(ok, vieleich ein bisschen, abe nicht sehr))

Meine Gedanken, als ich den Titel der Serie auf der Suche nach neuen Anime das erste Mal sah waren so etwas wie: "Oh Scheiße, die nehm ich garantiert nich"

Ich rechnete mit so etwas wie einer Twilight Comicverfilmung, die lustig sein will, es aber nicht ist.
Nach und nach hörte ich aber immer wieder von der Serie, die auffallend positiv erwähnt wurde.

"Was solls?"dachte ich mir und schaute mir die erste Folgen an. Wider erwarten war "Love Hina" wirklich lustig. Allein schon die Hauptfigur überraschte mich, da sie ein totaler Looser ist.
"Love Hina" ist weder kitschig noch nimmt sich die Serie zu Ernst. Eher gleicht sie einem Tagebuch. Die Ironie der Serie zeigt sich schon im Titel: Hina ist nämlich keines der Mädchen im Vordergrund, sondern die alte Oma der Hauptfigur.(Hahaha ein Brenner... ha... ha)

Ich werde die Serie auf jeden Fall zu Ende gucken, da sie mir wirklich gut gefällt, allerdings müsst ihr beachten, das dieses Urteil vom einem Animefreak wie mir geschrieben wurde und ich glaube nicht, das alzu viele Menschen meinen Geschmack teilen

mfg
Jonathan Strange