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Samstag, 6. September 2014

Ferien

Mein Praktikum ist vorbei, die Paddeltour auch und in Weimar war ich auch, den Wilhelm besuchen.

Jetzt ist alles schon wieder vorbei. Ich meine, eigentlich hab ich ja noch bis zum 01.10. Zeit, aber weil ich noch ein paar Prüfungen nachholen muss, wird's wohl auf Lernen hinauslaufen. Ist aber gechillt, hab ja diesmal genug Zeit.

Jetzt ist schon wieder einige Zeit vergangen, seit dem letzten Eintrag, und ich erwische mich immer, wie ich daran denke, über dies und das zu schreiben, es dann aber doch halt irgendwie verwerfe.

Also nur ein bisschen was von allem.

1. Hab in den Ferien mit Willi Betrayal At The House On The Hill gespielt. Ist ein bisschen wie dieses Dungeons-Spiel, was es früher in der Bibliothek gab (mir fällt der Name leider nicht mehr ein). Nur halt in gruselig und mit ner Villa.

2. Hab meiner Schwester American Horror Story zum Geburtstag geschenkt. Habs dann selbst geschaut. Und dann die 2. Staffel. Ich meine, Buffy ist schon meine Lieblingsserie, wird es auch erst mal bleiben, aber ALTER WIE COOL DIE SERIE IST!!
Hardere mit mir, ob ich mir Staffel 3 online anschaue, weil sie bei uns ja erst ab Mitte Herbst im Fernsehen läuft... Die Schauspieler sind wirklich gut (bis auf ein zwei Ausnahmen), die Story ist gut und die Charaktere... ach ja... *_*.
Ich schreib bestimmt nochmal ausführlicher drüber.

3. Hab ein neues Buch angefangen. "Der Übergang". Dachte, es geht um Zombies, aber mittlerweile glaube ich, es geht um Vampire, hört sich für mich ein bisschen nach "The Strain" an.
Ich ertappe mich bei Büchern immer wieder, wie ich sie, wenn sie mir wirklich gefallen, einfach in der Ecke liegen lasse, halb durchgelesen, einfach, damit sie nicht so schnell vorbei sind.

So, das ist ja schon mal was.

Ach ja, seit gestern gibt es einen neuen Blog von Henry, Wilhelm, noch ner Menge anderer Leute... und mir. Freut mich sehr :-).

Montag, 6. Januar 2014

Flinch

Weihnachten war gestern, in zwei Wochen kommen Testate und bald ist auch schon wieder Sommer!

Und pünktlich zum Studienbeginn hat es mich ordentlich erwischt und ich liege mit Fieber im Bett O_O.


Aber naja, besser jetzt krank, als eine Woche vor oder während den Prüfungen!

Und zur Einleitung des neuen Blogjahres, kommt heute eine kleine Comic-Empfehlung:


Flinch ist genau genommen kein einzelner Comic, sondern eine Comic-Sammlung von vielen unterschiedlichen Comic-Künstlern, die alle relativ unbekannt sind. Ausnahme bildet Shaun Tan,
der allerdings nur das Titelbild und ein paar Bilder zur Unterteilung des Comics gezeichnet hat.

Flinch ist unterteilt in verschiedene Themenkomplexe, die einen Rahmen um die verschiedenen Comics der Künstler bilden.
Mich persönlich hat an Flinch speziell die Individualität der einzelnen Comics fasziniert. Jeder Comic hat einen einzigartigen Zeichenstil und hebt sich irgendwie von den anderen ab. Gleichzeitig merkt man einfach, dass keiner der Künstler sich irgendwie in seinem Comic hat reinreden lassen oder Kompromisse eingehen musste. Die Comics sind durch die Bank sehr düster, manche tiefgründiger, andere weniger, aber alles in allem unglaublich liebevoll gestaltet. Das meine ich nicht herabwertend oder verniedlichend, man merkt einfach, wie viel den Künstlern an ihren Comics liegt.
Da steckt häufig unglaublich viel Aussage, auf teilweise 5 Seiten pro Comic.

Das Buch gibt es, so weit ich gesehen habe, bisher nur auf Englisch, ich hab die 2009 erschienene broschierte Ausgabe bei ebay ersteigert, ab dem 15. Mai wird es aber auch eine Taschenbuchausgabe geben.


Zum Abschluss nochmal Musik von Styrofoam:

Samstag, 7. Dezember 2013

Eden - Stanislaw Lem

Gestrandet auf einem fremden Planeten, irgendwo, einfach, weil man mal eben den Atmosphärenschweif des Planeten nicht mit einberechnet hat.

Von Lem hab ich eigentlich noch nicht viel gelesen, umso mehr aber von ihm gehört.
Und dann gab es vor ein paar Wochen drei Bücher auf einmal für 3€, da konnte ich schlecht nein sagen!


Das Thema hört sich erst mal etwas abgedroschen an, das ist es aber nicht, auf jeden Fall nicht bei Lem. Im Gegesatz zu dem meisten anderen Zeug, was man zu dem Thema findet, geht Lem nämlich von Anfang bis Ende durch und durch wissenschaftlich an das Problem heran.
Es geht hierbei weniger um die Beziehungen der Personen, in erster Linie geht es um kaputte Automaten, einen fehlerhaften Kernenergieantrieb und immer wieder um das Verhalten der Edenbewohner, das einfach keinen Sinn zu machen scheint.

Dabei merkt man, dass Lem sich zu allem eine ganze Menge Gedanken gemacht haben muss, es gibt keine logischen Lücken, nichts, was "einfach so" funktioniert bzw. nicht funktioniert, alles hat seine Begründung und jede Kleinigkeit und Veränderung wird vom Fachpersonal des Raumschiffes immer wieder von verschiedenen Seiten beleuchtet und reflektiert.

Und trotz oder vielleicht gerade wegen der vielen Theorie ist Lems Werk wirklich spannend und lesenswert! Man fiebert regelrecht mit, macht sich, genau wie die Besatzung tagelang Gedanken über die Funktionsart des fremden Planeten, stellt Theorien auf und verwirft diese wieder und sitz schließlich doch ein klein bisschen benommen vor dem Buch, kann es nicht ganz fassen, dass jetzt schon wieder alles vorbei ist.

Stanislaw Lem ist in der Tat einer der Urväter des modernen Science Fiction, obwohl seine Bücher eigentlich noch gar nicht so alt sind. Und obwohl auch diesmal leider kein verrückter Wissenschaftler mit Mikrowelle aufgetaucht ist, werde ich mir wohl noch das ein oder andere Buch von ihm durchlesen!





"Eden" by kristof93

Sonntag, 6. Oktober 2013

Stephen King - Hearts In Atlantis


Mit Stephen King ist es bei mir immer so eine Sache, viele seiner Geschichten sind mir zu brutal oder einfach zu Splatter-mäßig, manchmal finde ich die Story aber auch einfach doof.

Trotzdem fange ich immer wieder neue Bücher von ihm an, einfach, weil er hin und wieder mal ein wirklich wirklich gutes Buch schreibt, für das es sich lohnt, den ganzen anderen Mist anzufangen.

"Hearts In Atlantis" ist für mich so ein Buch. Die Story ist absurd, zum Teil verwirrend, macht riesige Zeitsprünge, lässt manche angefangenen Geschichten einfach offen und trotzdem gefällt sie mir total. Ihren Anfang nimmt sie in den 1960er Jahren mit dem kleinen Bobby Garfield, der den neuen Untermieter Ted kennenlernt und sich mit ihm anfreundet. Später streckt sie sich aus auf die 68er Bewegung und den Vietnamkrieg bis hin ins Amerika in den 90er Jahren.
Auf der einen Seite ist das Buch also ein hautnaher Zeitzeugenbericht (Stephen King schreibt im Nachwort, dass er versucht hat, die Umstände speziell an der University of Maine, an der er selbst zu dieser Zeit studierte, so genau wie möglich zu beschreiben), auf der anderen Seite kommen wie gewohnt Kings skuril, gruselige Elemente in Form von "niederen Männern in gelben Mänteln" zum Einsatz. Dabei beschränkt sich "Hearts In Atlantis" allerdings nicht darauf, ein simpler Horror- oder Mysteryroman zu sein. Es geht vielmehr um Mut, Feigheit (eher um Feigheit^^) und die Frage, was für Konsequenzen man aus seinen Taten zieht, sei es nun in die eine oder die andere Richtung. Dabei wirkt das Buch aber nicht belehrend oder altklug, die Antwort darauf wird dem Leser selbst überlassen.

"Hearts In Atlantis" zählt zu meinen Lieblingsbüchern von Stephen King, wie immer hat es mich total gefesselt. Irgendwie war es ein bisschen so, als stünden die niederen Männer in gelben Mänteln selbst vor mir und würden mich aus ihren Reptilienaugen anschauen.
So oder so, es lohnt sich wirklich und hey, es kostet  5,50€ bei Amazon und 1€ bei ebay.



"Hearts In Atlantis" by Satury


Morgen beginnt unsere "Ersti-Woche" und ich freu mich echt auf die Veranstaltungen. Bei anderen Unis gibt es ja häufig nur einen Einführungstag, aber wir haben eine ganze Woche mit allen möglichen Veranstaltungen von denen sogar einige parallel laufen, so dass man sich aussuchen kann, zu welcher man geht.

Heute ist ja auch Erntedankfest (hab ich eben gemerkt^^) schönes... Erntedankefest^^.

Dienstag, 7. April 2009

Wahn - Stephen King


Ich weiß, normalerweise schreibt man etwas über ein Buch, wenn man es gelesen hat und nicht, wenn man auf Seite 19 von 892 Seiten ist, aber dieses Buch... also ich... also dieses Buch ist einfach schon mal so GENIAL!!!!!!!!!!!

Ich geh heute noch so in die Bibliothek ( "Der Junge, der sich in Luft auflöste" hab ich durch)
und denke mir als ich das Buch sehe: naja, so toll wird es sicher nicht sein, aber: ES IST KLASSE!
Schon ab der ersten Seite. Es ist unglaublich humorvoll und besitzt wieder diesen tollen Schreibstil, der mich auch schon in Sunset beeindruckt hat.

In "Wahn" geht es um einen Millionär, der einen schweren Autounfall erleidet und sich danach an fast nichts mehr erinnern kann. Dies hat einen starken Bezug zu Stephen Kings wirklichem Leben, mehr dazu aber später, dazu müsste ich nen ganz neuen Post machen und dazu hab ich jetzt noch keinen Bock.^^

Ich bin erstmal am Lesen (wenn ich in den nächsten Tagen ein übermüdetes, nicht ansprechbares Wrack mit Pupillen wie Tellern bin, ihr wisst warum...)

mfg

Jonathan Strange

Freitag, 3. April 2009

Der Junge, der sich in Luft auflöste



"Der Junge, der sich in luft auflöste" ist ein Buch von Siobhan Dowd. Allein des Titels und des Covers wegen lieh ich mir das Buch vor etwa zwei Wochen aus der Bibliothek aus und erwartete ein spannendes Fantasy Buch.

Und ich bekam:

Einen zweitklassigen Kinderkrimi:(

Das Buch ist an sich ganz witzig geschrieben und besitzt auch definitiv einen eigenen Schreibstil (was ich an Büchern sehr schätze), jedoch schweift es immer zu alten Klischees ab, was auf die Dauer ziemlich nervt. Momentan habe ich 75/269 Seiten gelesen und meine schon sehr präzise voraussagen zu können, wie das Buch endet. Ob das dann auch tatsächlich der Fall sein wird bleibt fraglich, in irgendeiner Weise spannend ist es auf jeden Fall nicht. Naja, ich werde mich in den Ferien schon irgendwie durchquählen und dann bloß schnell das nächste Buch... .

mfg
Jonathan Strange