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Samstag, 7. Dezember 2013

Eden - Stanislaw Lem

Gestrandet auf einem fremden Planeten, irgendwo, einfach, weil man mal eben den Atmosphärenschweif des Planeten nicht mit einberechnet hat.

Von Lem hab ich eigentlich noch nicht viel gelesen, umso mehr aber von ihm gehört.
Und dann gab es vor ein paar Wochen drei Bücher auf einmal für 3€, da konnte ich schlecht nein sagen!


Das Thema hört sich erst mal etwas abgedroschen an, das ist es aber nicht, auf jeden Fall nicht bei Lem. Im Gegesatz zu dem meisten anderen Zeug, was man zu dem Thema findet, geht Lem nämlich von Anfang bis Ende durch und durch wissenschaftlich an das Problem heran.
Es geht hierbei weniger um die Beziehungen der Personen, in erster Linie geht es um kaputte Automaten, einen fehlerhaften Kernenergieantrieb und immer wieder um das Verhalten der Edenbewohner, das einfach keinen Sinn zu machen scheint.

Dabei merkt man, dass Lem sich zu allem eine ganze Menge Gedanken gemacht haben muss, es gibt keine logischen Lücken, nichts, was "einfach so" funktioniert bzw. nicht funktioniert, alles hat seine Begründung und jede Kleinigkeit und Veränderung wird vom Fachpersonal des Raumschiffes immer wieder von verschiedenen Seiten beleuchtet und reflektiert.

Und trotz oder vielleicht gerade wegen der vielen Theorie ist Lems Werk wirklich spannend und lesenswert! Man fiebert regelrecht mit, macht sich, genau wie die Besatzung tagelang Gedanken über die Funktionsart des fremden Planeten, stellt Theorien auf und verwirft diese wieder und sitz schließlich doch ein klein bisschen benommen vor dem Buch, kann es nicht ganz fassen, dass jetzt schon wieder alles vorbei ist.

Stanislaw Lem ist in der Tat einer der Urväter des modernen Science Fiction, obwohl seine Bücher eigentlich noch gar nicht so alt sind. Und obwohl auch diesmal leider kein verrückter Wissenschaftler mit Mikrowelle aufgetaucht ist, werde ich mir wohl noch das ein oder andere Buch von ihm durchlesen!





"Eden" by kristof93

Sonntag, 15. September 2013

Für eine Woche weg...


Ja,

ab morgen hab ich nochmal ein letztes Seminar mit den anderen Volontären meiner Organisation.

Dort werde ich auch Jonas wiedertreffen, den ich ja seit Indien nicht mehr getroffen habe.

Ich hoffe, es wird gut, alle wiederzusehen.

Danach geht es dann wohl auch los, mit dem Studium. EIne Woche hab ich noch, um mein Zeug zu packen und am 01. Oktober geht es ab nach Greifswald.

Das geht alles irgendwie sehr schnell, aber ich freue mich auch sehr darauf.



Das hier ist ein Bild von William Wu. Er macht echt wunderbare Bilder, ich wünschte, ich könnte sowas auch! Vor allem Landschaftsbilder aus dem 18. Jh., manche aber auch im Science-Fiction-Stil, meistens im Hintergrund von Assassin's Creed es lohnt sich, mal reinzuschauen!

Bis Freitag :)

Mittwoch, 4. September 2013

Solaris


Hm, eigentlich wollte ich etwas länger Abstand lassen, zwischen den Blogeinträgen, aber dann kommt der nächste halt erst wieder in einer Woche oder so...

Ich höre jetzt schon den ganzen Tag den Soundtrack zu Solaris rauf und runter.
Der Film lag ewig bei mir rum und egentlich wollte ich ihn nicht schauen, weil er eine so schlechte Bewertung bei imdb hatte, aber schließlich hab ich ihn doch geschaut.

Für mich ist der Film noch ein richtiger Oldschool-Science-Fiction-Film, ohne Geballer halt, mit viel merkwürdigem Zeug, einer Raumstation und einem super-super tollen Soundtrack.
Ist auch kein Wunder, die Romanvorlage wurde von niemand anderem als Stanislav Lem geschrieben.

Für alle, die ihn nicht kennen:
Stanislav Lem ist ein polnischer Science-Fiction-Autor, der ab den 1960ern Romane veröffentlicht hat und von vielen Leuten als einer der Urgesteine im modernen Science-Fiction gesehen wird.

Lange Rede, kruzer Sinn, der Film war wieder Erwarten echt gut! Vielleicht nicht exzellent oder der Film des Jahres, aber trotzdem echt gut und der Soundtrack ist einfach nur irre... deswegen hör ich ihn auch schon den ganzen Tag^^.

Sonntag, 31. Mai 2009

Serial Experiments Lain



Also, ich hab ja schon einiges gesehen, aber eine so skurile Serie ist mir noch nie untergekommen. Ich kann sie auch beim besten Willen nicht in irgendein Genre einordnen. Sie ist einfach zu merkwürdig.

Die Story lässt sich ja noch einigermaßen gut erklären:
Sie spielt in nicht alzu ferner Zukunft(wobei hier die Zukunft gemeint ist, die man sich 1998 vorgestellt hat, also riesen Computerbildschirme und so weiter).
Es geht um ein kleines Mädchen Namens Lain, welche eine ziemliche Außenseiterin in ihrer Klasse ist.

Und nun gehts los: Am Anfang der Serie bringt sich ein anderes Mädchen um, welches in der darauffolgenden Woche Mails an die Klassenkameraden verschickt.(???? -Hä?-)
Auch Lain erhält eine und chattet daraufhin mit dem Mädchen. Das Mädchen erzählt ihr, das nur ihr fleischlicher Körper weg ist und dass sie im Wired, dem zukünftigen Internet, weiterlebt. Außerdem meint sie, dass im Weird Gottt wäre und dass Lain ihr so schnell wie möglich folgen solle.

Das klingt jetzt nach nem billigen japanischen Geisterfilm, ist es aber nicht.
Denn, und dass macht mir das einordnen so schwer, die Serie ist nicht gruselig und will das auch gar nicht sein. Es entsteht nur ein kleines aber tiefes Gefühl von desorientierung und unbehagen(auf jeden Fall bei mir).

Damit ist es anders als normale Psycho Horrorfilme oder sowas. Man hat nicht das Gefühl in Gefahr zu sein. Man begreift einfach nur nicht, was da gerade passiert.

Auch technisch ist Serial Experiments Lain umstritten. Während die Zeichnungen simpel und die Toneffekte miserabel sind, sind die deutschen Stimmen wie immer fabelhaft. Das beste(technisch gesehen) ist die Kamera(womit ich auch die Farbgebung meine). In dieser Hinsicht ist den Machern wirklich ein Meisterwerk gelungen.

Ich kann euch wie immer nur raten: Schaut mal in die Serie rein, wenigstens die erste Folge(mehr hab ich bisher auch nicht gesehen).

Wer nicht weiß wo, schickt mir ne Mail.

mfg
Jonathan Strange

Sonntag, 17. Mai 2009

Iron Sky



Wir schreiben das Jahr 2018 und ganz viele böse Nazis vom Mond kommen, um sich die Weltherrschaft unter den Nagel zu reißen, wie geil ist das denn?

Ganz ehrlich, ich steh auf Verschwörungstheorien über Nazis und ich steh auf Science Fiction und ich steh noch mehr auf beides zusammen. Das alles soll jetzt mit dem Film "Iron Sky" war werden, bleibt nur die Frage, ob der Film einfach scheiße wird oder nicht.

Das bleibt noch offen, der Trailer und die Bilder verheißen auf jeden Fall ein nettes Effekt-Spektakel, hoffen wir, das die Story dem nicht nachhängt.







Freitag, 24. April 2009

Predators

Irgendwie fand ich sie schon immer cool, mit ihren freakigen Helmen und Waffen. Ich hab zwar noch nie einen wirklich guten Film mit ihnen gesehen(der einzige Film, der einigermaßen ok ist, ist "Alien vs Predator"), aber trotzdem hab ich mich riesig gefreut, als ich hörte, das Robert Rodriguez einen neuen Film mit den Viechern dreht.

Der ist auch fast der einzige Regiesseur, dem ich momentan zutraue den Film wirklich gut zu machen.

mfg
Jonathan Strange

Mittwoch, 8. April 2009

Mein Held Major Tom


Ihr könnt sagen was ihr wollt, ich liebe einfach den Song "Space Oddity" von David Bowie. Auch wenn der Song mitlerweile 40 Jahre alt ist, ich mag ihn. Er passt unglaublich gut ins Science Fiction Genre und ich könnte ihn hören bis zum umfallen.

Und dann noch der Held des Songs. Major Tom ist einfach ein Held. Er opfert sich für die Wissenschaft und ist dabei noch total cool drauf. So einen bräuchten wir in der ISS nicht so einen blöden "Weltraumtouristen". Wenn ich das Wort schon höre, "Weltraumtourist", so ein Scheiß!

Und dann diese blöden Verbindungen und Interpretationen in die Drogenszene. Ihr habt mir schon "Yellow Submarine" versaut, das macht ihr garantiert nicht mit dem Song. Das ist doch eh alles weit hergeholt.

Hier der Song, schaut euch bloß nicht das Video an, das ist Scheiße( und unterstützt die Drogentheorie...)



mfg
Jonathan Strange

Montag, 6. April 2009

Ursula Bogner


Was ich an Radio Eins schätze ist, dass man immer wieder überrascht wird. So auch ich vor kurzem, als ich ein wirklich interessantes elektronisches Lied hörte und mich gleich weiter dazu informierte.

Ursula Bogner wurde 1946 in dortmund geboren, entwickelte Anfang 20 ein Interesse für elektronische Musik und legte sich, um ihr Hobby umzusetzen, ein eigenes Musikzimmer in ihrer Wohnung an. Im Zeitraum von 1969 bis 1988 entwarf sie verschiedene Musikstücke, alle nach heutigem Maß verwirrend aber irgendwie auch Interessant und melodisch. 1994 starb Ursula Bogner, doch aufgrund einer zufälligen Begegnung eines Musikproduzenten und ihrem Sohn, wurde ihr Album 2008 veröffentlicht.

Ich hab mir ihr Album( Recordings 1969-1988) angehört und find die Musik deshalb toll, weil es eben nicht normale Musik, sondern weil sie eben ein wenig strange ist. sie ähnelt eher Soundtracks als heutiger elektronischer Musik, aber irgendwie halt auch nicht.

mfg

Jonathan Strange